Projekte der Kinder- und Jugendarbeit
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Historischer Überblick
Gründung des Vereins Kietz für Kids e.V. am 18. Dezember 1990.
Vorsitzende: Frau Brigitte Lindner.
Anknüpfend an das Vermächtnis des
Runden Tisches "Kinderbewegung in der DDR" formulieren die Gründer ihr wichtigstes Ziel: Verhindern, dass die Kinder
die eigentlichen Verlierer der Einheit werden.
Bereits 1991 beginnt die Gestaltung des Abenteuerspielplatzes "Fort Robinson".
Der Vorstand beschießt, die Arbeit des Vereins langfristig auf Projekte der offenen Kinder- und Jugendarbeit
zu konzentrieren. Schon im Folgejahr nimmt das Projekt Spielmobil seine Arbeit auf.
Die Freizeitsportangebote werden in dem neuen Verein Kietz für Kids Freizeitsport e.V. ausgegründet. Fortan
agieren beide Vereine juristisch selbständig.
In den ersten Jahren tritt der Verein als Kooperationspartner des Deutschen Kinderhilfswerkes und des Vereins
"Mehr Zeit für Kinder" bei bundesweiten Veranstaltungen z.B. als "Botschafter für mehr Kinderfreundlichkeit"
und der "Karawane für Kinder- und Familienfreundlichkeit" in Erscheinung.
Der Verein beteiligt sich seit 1993 aktiv an der Entwicklung des Trägervereins "Alte-Feuerwache-Hohenschönhausen",
wirkt seit seiner Gründung im Vorstand mit und war maßgeblich an der Realisierung des Umbaus dieses Objektes
im Herzen von Alt-Hohenschönhausen beteiligt. Die offizielle Übernahme erfolgte nach dem Umbau im Mai 2000.
Bis zum Jahr 2006 war dort auch das erfolgreiche aber durch den Bezirk nicht geförderte Mädchenprojekt
"Luzia" tätig.
Im Juni 1994 wurde die Kietz für Kids GmbH ausgegründet, die bis 1999 als Arbeitsförderbetrieb für
Langzeitarbeitslose wirkte.
Der im Bezirk Hellersdorf angesiedelte Kinder- und Familientreff "Ventilator" findet 1995 im Kietz für Kids e.V. einen
neuen Träger. Im Jahr 1996 nimmt der Kinderclub "Kietzoase" seine Arbeit mit festen Freizeitangeboten für die Kinder
auf. Die Streichung von Mitteln im Jugendbereich durch die BVV führt aber auch bei unserem Träger zur Schließung
zweier Freizeit-Projekte.
Der Verein beteiligt sich an vielen Projekten, um Kindern und Jugendlichen auf dem Weg in ein weitgehend selbstbestimmtes
Leben Unterstützung zu geben wie z.B. im "Jump I-Programm" der Bundesregierung. Zugleich organisiert er anteilig
über 5 Jahre die Aktivierungshilfe für lichtenberger Jugendliche.
Die Auseinandersetzung mit rechtsradikalem Gedankengut wird zu einem zentralen Schwerpunkt der
pädagogischen Arbeit in allen Projekten.
Im Jahr 2000 veröffentlicht der Verein eine Studie des Projekts U.S.O., die sich im Rahmen der
Jugendsozialarbeit mit dem Freizeitverhalten von Jugendlichen in innerstädtischen Einkaufszentren beschäftigt.
Ab 2002 beginnt für den Verein das Internet-Zeitalter. Es wird ein erstes PC-Studio mit vier Arbeitsplätzen
geschaffen und die eigene Domain für den Verein gesichert. Der Übergang zu Opensource wird komplett vollzogen.
Als Kooperationsparner des Ring-Centers Lichtenberg organisiert der Verein Sommeraktionen wie das "1. Lichtenberger Strandbad",
die "Ferien auf dem Bauernhof" und den "Lichtenberger Klettergarten".
Im August 2004 wird der Vertrag mit dem Bezirksamt über die Vorbereitung des Umbaus des Kita-Objektes in der
Wartiner Straße 75-77 geschlossen. Es entsteht ein neues Projekt mit Perspektive - der "Krugwiesen Hof".
Am 20. April 2007 wird er feierlich eingeweiht. Neu im Anwesen ist das Beherbergungsprojekt "Robinsons Insel" und die
Begegnungsstätte "Familienzentrum".
Mit der Schlüsselübergabe zum Jahresende 2007 geht die Jugendfreizeiteinrichtung "Mikado" zum 01.01.2008 in die
freie Trägerschaft des Vereins Kietz für Kids e.V. über. Ein vielfältiges Angebot in der
Kinder- und Jugendbetreuung wird aufgebaut.
Auf der Grundlage bereitgestellter EU-Fördermittel des Landes Berlin "Stadtumbau Ost" wird das Objekt
Krugwiesen Hof seit 2008 weiter ausgestaltet mit neuen Fenstern und neuer Fassade. Seine weitere inhaltliche
Ausgestaltung liegt in den Schwerpunkten Begegnung, Beratung, Information und Freizeit. Auch ein zielgerichteter
Einsatz von Langzeitarbeitslosen im Rahmen der EU-Förderung nach SGB II, § 16, unterstützt besonders
die Projekte Krugwiesen Hof und Medienwerkstatt des Vereins.
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